Ehrenamtliches Engagement in Afrika

Seit bereits vielen Jahren engagieren sich Stefan Preusser und Mark Meier in Afrika.

Das Projekt FOUSA wurde 2001 ins Leben gerufen, um in einer ländlichen Region in Kenia rund um das Dorf Ulu den Menschen das Leben ein bisschen erträglicher zu machen und das Elend dort ein wenig zu lindern. Denn noch immer sterben hier vor allem Säuglinge und Kinder an banalen Infektionen, Malaria, Typhus – Erkrankungen, die man mit günstigen Medikamenten heilen kann. Doch die nächste Klinik ist 180 km entfernt und keiner der einfachen Bauern hier hat Geld für Medikamente. So haben wir begonnen, mit einfachsten Mitteln den Menschen dort zu helfen. Mit Spenden aus der Schweiz und Deutschland haben wir Medikamente gekauft, freiwillige Helfer gesucht und sind zu den Kranken in die Dörfer gefahren. Nach unserem ersten Einsatz war klar: Wir wollen diese Arbeit kontinuierlich fortführen. Das sind wir den Menschen, denen wir eine neue Hoffnung gegeben haben, schuldig. Seither haben wir in monatlichen Einsätzen mehr als 50.000 Kranke behandelt, Unterricht in Gesundheitserziehung, Hygienemaßnahmen und Familienplanung gegeben und mangelernährte Kinder mit Essen und Vitaminen versorgt. Dabei ist jeder gespendete Cent nur für Medikamente ausgegeben worden.

Nach der medizinischen Grundversorgung lag unser Hauptinteresse in der Ausbildung der Kinder. So wurde 2007 eine eigene Internatsschule aufgebaut, welche aktuell mehr als 320 Kinder aus der Region eine Chance bietet, ihr Leben selbst in die Hand zunehmen.

Seit 2010 werden ausserdem in einem kleineren Districthospital spezielle urologische Operation durchgeführt.

Im Oktober 2013 hab ich einmal mehr meinen Arbeitsplatz am GZO und die Annehmlichkeiten unseres westlichen Standards für 2 Wochen gegen ein bescheidenes Leben ohne Wasser- und Stromversorgung eingetauscht, um die medizinischen Missstände und das Leben der Menschen in der Region etwas zu verbessern.

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